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Studium

Der Weg zur "Polizeikommissarin"  / zum "Polizeikommissar"

Im folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Studium  zur Polizeikommissarin /zum Polizeikommissar (Laufbahngruppe 2.1) und das berufliche Tätigkeitsfeld nach erfolgreichem Abschluss des Studiums.


Zugangsvoraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzungen für die Laufbahngruppe 2.1 und Informationen zum Eignungs- und Auswahlverfahren finden Sie auf der Internetseite www.polizei.schleswig-holstein.de dort unter Berufseinstieg.

Für Fragen stehen Ihnen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werbe- und Einstellungsstelle der Polizei zur Verfügung. Sie erreichen diese unter der Telefonnummer 04521 - 81652 oder per E-Mail unter berufseinstieg@polizei.landsh.de .

 

Studienziel

Im Studiengang "Öffentliche Sicherheit" sollen Sie als Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen Polizeivollzugsdienstes durch Lehre und Studium auf das verantwortungsvolle berufliche Tätigkeitsfeld der Laufbahn des gehobenen Polizeivollzugsdienstes vorbereitet werden. Sie müssen lernen, komplexe Sachverhalte aus den Aufgabenfeldern der Polizei zu erkennen, zu erfassen, zu beurteilen und die sich daraus ergebenden erforderlichen Maßnahmen veranlassen oder selbst durchführen zu können. Sie sollen auch in die Lage versetzt werden, Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

Lehre und Studium haben damit die Vermittlung einer fachlichen und sozialen Handlungskompetenz zum Ziel und fördern zugleich die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden. Dabei ist der Verbindung von Wissenschaft und Praxis besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Lehre hat nicht nur zur Auseinandersetzung mit der Berufswirklichkeit anzuleiten, sondern sie hat gleichzeitig auch die Verbindung herzustellen zwischen fachspezifischer Problemlösung und der Fähigkeit, fachübergreifende Handlungszusammenhänge zu erkennen und berufliche Aufgaben situationsgerecht unter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zu lösen.

Die Studierenden sollen zu engagiertem, verantwortungsbewusstem, aber auch bürgernahem Handeln befähigt werden. Hinsichtlich der polizeilichen Aufgaben wird verdeutlicht, dass der Staat seinen Zweck nicht allein in sich, sondern im Menschen findet und nur soweit und solange politisch legitimiert ist und bleibt, wie er diesen Zweck erfüllt. Gleichzeitig sollen die Studierenden erkennen, dass der Staat wesentlich durch seine Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten repräsentiert wird, deren Ansehen und Glaubwürdigkeit das Verhältnis zum Bürger prägen. Deshalb gilt es zu vermitteln, dass Vorbildlichkeit und Verantwortungsbewusstsein, Selbstdisziplin und Gelassenheit, Toleranz und Souveränität untrennbar mit dem Berufsbild der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten verbunden sind. Die charakterlichen Merkmale beeinflussen die polizeiliche Arbeit und ermöglichen den notwendigen Respekt. Autorität und Vertrauen werden so am ehesten gewonnen.

Von besonderer Bedeutung ist deshalb auch, den Studierenden die Vorbild- und Führungsfunktion von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des gehobenen Dienstes transparent zu machen und zu vermitteln, dass Führung der moralischen Stärke bedarf und hohe Ansprüche an Gerechtigkeitssinn und Haltung zu stellen sind, deren Vorhandensein sich im täglichen Dienst stets auf das Neue zu erweisen hat.

Das Studium soll so eine fachliche und fachübergreifende Orientierung gewährleisten, die Befähigung zu lebenslangem und selbständigem Lernen schaffen, sowie Wissenschaft als Prozess und die Bedeutung der Wissenschaft für die Praxis erfahrbar machen. Ausgangspunkt dafür ist auch die Bereitschaft der Studierenden zu verstärktem eigenständigen Arbeiten, die vor allem durch die angebotenen Seminare, Projekte und Hausarbeiten, aber auch Übungen und Klausurenkurse gefördert werden soll.

Die Studienpläne geben für die einzelnen Fächer lediglich einen Rahmen vor, der für aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und polizeilicher Praxis offen ist und vor dem Hintergrund der genannten Zielsetzungen ein Höchstmaß an Flexibilität und Zukunftsorientierung gewährleisten soll.


Besondere Studienbedingungen

Allgemeines

Gegenüber den Studierenden an externen Hochschulen haben Studierende im Fachbereich Polizei einen gewissen Sonderstatus. Zum einen sind sie Studierende an einer Fachhochschule, zum anderen aber findet ihre studentische Freiheit in den beamtenrechtlichen Pflichten ihre Grenzen.
Das bedeutet, dass für Studierende im Fachbereich Polizei bei den im Vorlesungsplan vorgesehenen Lehrveranstaltungen Anwesenheitspflicht besteht.


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