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Geschlechtergerecht Schreiben Unsere Sprache ist ein Spiegel unseres Zusammenlebens. Was wir benennen, was wir wichtig finden und was übersehen werden kann, das alles findet seinen ausdruck in der Sprache. Sprache ist sowohl ein sehr feines Instrument, das Bedürfnisse nach Mitteilung und Verständigung erfüllt, als auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses.
In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass die Verwendung der männlichen Form symbolisch wie faktisch zur Benachteiligung von Frauen führt. Um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen angemessen auszudrücken, bedarf es der Bereitschaft, sich von ein paar alten Sprech- und Denkgewohnheiten zu verabschieden. Trotz wachsender Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern: Beim Verfassen von geschlechtergerechten Texten werden verschiedene Möglichkeiten genutzt, deren Handhabung nicht immer leicht und flüssig ist. Mit diesen Tipps kann das Sprachbewußtsein geschärft werden. Gender-gerecht Schreiben: Feminin und fair. PDF-Download 141 KB Kurzfassung PDF-Download 48 KB Übrigens: Die Fußnote, dass aus Gründen der Ästhetik oder der Lesbarkeit die männliche Form verwendet wird und Frauen mitgemeint seien, erweckt kein Bewusstsein für die Selbstverständlichkeit von Frauen und ist meist nach dem ersten Umblättern bereits vergessen.
Weitere Materialien
Interessante Links zu Gender-Themen Schneller Zugang zu umfassenden Informationen über Frauenerwerbstätigkeit zu den Themen Berufsstart, Karriere, Existenzgründung und Wiedereinstieg. Die Homepage wird finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds: www.frauenmachenkarriere.de Ein Link des Bundesfamilienministeriums bietet umfassende Informationen für Familien und werdende Eltern an. Im Überblick und mit Checklisten lassen sich Informationen z.B. zu Schwangerschaft, Kindergeld, Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen, Arbeit, Gesundheit und Wohnen leicht finden. Wo möglich, werden Antragsformulare für staatliche Leistungen bereitgestellt: www.familien-wegweiser.de Ein breit gefächertes Archiv zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung beherbergt der Frauenmediaturm. Sammelschwerpunkte sind unter anderem: die Geschichte der historischen und der neuen Frauenbewegung in Deutschland, feministische Theorie, Sexualpolitik und Sexualgewalt, sex and gender, Frauenarbeit, Literatur, Kunst und Biografien: www.frauenmediaturm.de Der in 2006 vorgelegte Bericht der Europäischen Kommission zur Gleichstellung von Frauen und Männern kommt u.a. zu folgenden - auf die EU bezogenen - Ergebnissen:
Positiv zu erwähnen ist, dass mehr als 75% der in den letzten fünf Jahren in der EU geschafften Arbeitsplätze mit Frauen besetzt worden sind. Als Konsequenz der ermittelten Fakten fordert der Bericht die EU-Mitgliedstaaten u.a. auf, umfangreichere und bessere Angebote zur Kinderbetreuung sowie innovative und flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Europäische Kommission wird einen "Fahrplan" zur Gleichstellung von Frauen und Männern vorlegen, der konkrete Aktionen zum Abbau geschlechterspezifischer Unterschiede enthält. Neuer Fahrplan für die Gleichstellung Die Europäische Kommission hat einen Fahrplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006 bis 2010 vorgelegt. Dieser Fahrplan umfasst folgende Schwerpunkte: gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen und Männer; Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben; ausgewogene Repräsentanz in Entscheidungsprozessen; Beseitigung aller Formen geschlechtsbezogener Gewalt; Beseitigung von Geschlechterstereotypen; Förderung der Gleichstellung in Außen- und Entwicklungspolitik. Aktionsprogramm gegen Benachteiligung von Frauen Im Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen will die Europäische Union im Rahmen ihres "Fahrplans für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010" einige Aktionen über das vorgeschlagene neue mit 650 Mio. Euro dotierte Programm PROGRESS finanzieren. PROGRESS ersetzt ab 2007 die derzeitigen EU-Förderprogramme im Bereich Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung, Bekämpfung von Diskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter sowie Arbeitsbedingungen. Neues Gleichstellungsinstitut Die Europäische Kommission will im Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen ein "Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen" einrichten. Dieses soll seine Arbeit 2007 aufnehmen. Das Institut soll ein Zentrum für Gleichstellungsfragen sein, das sein Fachwissen zur Verfügung stellt. Es soll u.a. den EU-Bürgerinnen und -Bürgern die Gleichstellungspolitik näher bringen und neue methodische Instrumentarien entwickeln. Des weiteren soll ein Netzwerk nationaler Gleichbehandlungsstellen eingerichtet werden. Außerdem will die Kommission sämtliche derzeit bestehenden EU-Gleichstellungsbestimmungen überprüfen und die Öffentlichkeit verstärkt auf geschlechterspezifische Benachteiligungen aufmerksam machen. Der Gender-Aspekt soll von allen Politikbereichen berücksichtigt werden. Literaturhinweise Schwerpunktthema Familiengründung und Beruf in der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" In der Ausgabe 7/2007 "APuZ" beschäftigen sich folgende Artikel mit der Thematik Familiengründung und Beruf
Familienfreundliche Betriebe - Anspruch und Wirklichkeit von Christina Klenner. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. 34/2007, 20. August 2007 Work-Life-Balance im Topmanagement von Ruth Stock-Homburg und Eva-Maria Bauer. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. 34/2007, 20. August 2007 Über_uns Unsere_Arbeit Unser_Ansatz Netzwerke InfoLinks FrauenSichten Gender in der Lehre Kontakt |