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Informationen und Links

 
                                                                             
Hier stellen wir Ihnen interessante Literaturangaben, Materialien und Links zur Verfügung.

Ergänzungen sind herzlich willkommen.


Geschlechtergerecht Schreiben

Unsere Sprache ist ein Spiegel unseres Zusammenlebens. Was wir benennen, was wir wichtig finden und was übersehen werden kann, das alles findet seinen ausdruck in der Sprache. Sprache ist sowohl ein sehr feines Instrument, das Bedürfnisse nach Mitteilung und Verständigung erfüllt, als auch ein Instrument der Machtausübung und des Ausschlusses.

 
Die Sprache, die die Verwaltung spricht und schreibt muss eine Sprache der Demokratie und der Gleichberechtigung sein, denn nur damit wird unser Staatswesen angemessen vertreten.


In wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass die Verwendung der männlichen Form symbolisch wie faktisch zur Benachteiligung von Frauen führt. Um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen angemessen auszudrücken, bedarf es der Bereitschaft, sich von ein paar alten Sprech- und Denkgewohnheiten zu verabschieden.

Trotz wachsender Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern: Beim Verfassen von geschlechtergerechten Texten werden verschiedene Möglichkeiten genutzt, deren Handhabung nicht immer leicht und flüssig ist. Mit diesen Tipps kann das Sprachbewußtsein geschärft werden.

Gender-gerecht Schreiben: Feminin und fair. PDF-Download 141 KB

Kurzfassung PDF-Download 48 KB

Übrigens: Die Fußnote, dass aus Gründen der Ästhetik oder der Lesbarkeit die männliche Form verwendet wird und Frauen mitgemeint seien, erweckt kein Bewusstsein für die Selbstverständlichkeit von Frauen und ist meist nach dem ersten Umblättern bereits vergessen.


Publikationen des Ministeriums für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein


 
  
   Frauen in Schleswig-Holstein. Zahlen, Daten, Fakten 2006

   PDF-Download 1,4 MB

  
   Die Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein.
   hinsehen - aufgreifen - handeln

   PDF-Download 416 KB

  
   Chancengleichheit durch moderne Personalpolitik.
   Fachtagung am 8.11.2001 in Kiel

   PDF-Download 2,7 MB


Weitere Materialien


 
Lebensentwürfe junger Frauen.
Leitbilder - Lebensformen - Lebensperspektiven.
Fernuniversität Hagen und VINGS qualifizieren

PDF-Download 3 MB

Interessante Links zu Gender-Themen

Schneller Zugang zu umfassenden Informationen über Frauenerwerbstätigkeit zu den Themen Berufsstart, Karriere, Existenzgründung und Wiedereinstieg. Die Homepage wird finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds: www.frauenmachenkarriere.de

Ein Link des Bundesfamilienministeriums bietet umfassende Informationen für Familien und werdende Eltern an. Im Überblick und mit Checklisten lassen sich Informationen z.B. zu Schwangerschaft, Kindergeld, Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen, Arbeit, Gesundheit und Wohnen leicht finden. Wo möglich, werden Antragsformulare für staatliche Leistungen bereitgestellt: www.familien-wegweiser.de

Ein breit gefächertes Archiv zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung beherbergt der Frauenmediaturm. Sammelschwerpunkte sind unter anderem: die Geschichte der historischen und der neuen Frauenbewegung in Deutschland, feministische Theorie, Sexualpolitik und Sexualgewalt, sex and gender, Frauenarbeit, Literatur, Kunst und Biografien: www.frauenmediaturm.de

EU-Kommission zur Gleichstellung von Frauen und Männern
Der in 2006 vorgelegte Bericht der Europäischen Kommission zur Gleichstellung von Frauen und Männern kommt u.a. zu folgenden - auf die EU bezogenen - Ergebnissen:
  • Frauen verdienen um 15% weniger als Männer
  • Mehr als 40% der Frauen arbeiten im Bildungs- und Gesundheitswesen oder in der öffentlichen Verwaltung
  • 32% der Frauen arbeiten Teilzeit, bei den Männern sind es ca. 7%
  • Der Frauenanteil beträgt im Management 32%; nur 10% der Vorstandsmitglieder größerer Wirtschaftsunternehmen sind Frauen
Schwierigkeiten, Berufs- und Privatleben zu vereinbaren, Stereotype und benachteiligende Entgelt- und Evaluierungssysteme machen es Frauen auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor schwer.

Positiv zu erwähnen ist, dass mehr als 75% der in den letzten fünf Jahren in der EU geschafften Arbeitsplätze mit Frauen besetzt worden sind.

Als Konsequenz der ermittelten Fakten fordert der Bericht die EU-Mitgliedstaaten u.a. auf, umfangreichere und bessere Angebote zur Kinderbetreuung sowie innovative und flexible Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Europäische Kommission wird einen "Fahrplan" zur Gleichstellung von Frauen und Männern vorlegen, der konkrete Aktionen zum Abbau geschlechterspezifischer Unterschiede enthält.

Neuer Fahrplan für die Gleichstellung
Die Europäische Kommission hat einen Fahrplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006 bis 2010 vorgelegt. Dieser Fahrplan umfasst folgende Schwerpunkte: gleiche wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen und Männer; Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben; ausgewogene Repräsentanz in Entscheidungsprozessen; Beseitigung aller Formen geschlechtsbezogener Gewalt; Beseitigung von Geschlechterstereotypen; Förderung der Gleichstellung in Außen- und Entwicklungspolitik.

Aktionsprogramm gegen Benachteiligung von Frauen

Im Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen will die Europäische Union im Rahmen ihres "Fahrplans für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2006-2010" einige Aktionen über das vorgeschlagene neue mit 650 Mio. Euro dotierte Programm PROGRESS finanzieren. PROGRESS ersetzt ab 2007 die derzeitigen EU-Förderprogramme im Bereich Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung, Bekämpfung von Diskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter sowie Arbeitsbedingungen.

Neues Gleichstellungsinstitut
Die Europäische Kommission will im Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen ein "Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen" einrichten. Dieses soll seine Arbeit 2007 aufnehmen. Das Institut soll ein Zentrum für Gleichstellungsfragen sein, das sein Fachwissen zur Verfügung stellt. Es soll u.a. den EU-Bürgerinnen und -Bürgern die Gleichstellungspolitik näher bringen und neue methodische Instrumentarien entwickeln. Des weiteren soll ein Netzwerk nationaler Gleichbehandlungsstellen eingerichtet werden. Außerdem will die Kommission sämtliche derzeit bestehenden EU-Gleichstellungsbestimmungen überprüfen und die Öffentlichkeit verstärkt auf geschlechterspezifische Benachteiligungen aufmerksam machen. Der Gender-Aspekt soll von allen Politikbereichen berücksichtigt werden.


Literaturhinweise


Schwerpunktthema Familiengründung und Beruf in der Zeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte"
In der Ausgabe 7/2007 "APuZ" beschäftigen sich folgende Artikel mit der Thematik Familiengründung und Beruf
  • Familiengründung und Erwerbstätigkeit im Lebenslauf (Christian Schmitt)
  • Mehr Kinder oder mehr Erwerbstätige? (Manfred Spieker)
  • Karriere mit Kindern?! (Kathrin Walter und Barbara Schaeffer-Hegel)
  • Teilzeit in Führungspositionen für Beschäftigte mit Kindern (Angelika Koch)
  • Männer - auf dem Weg zur aktiven Vaterschaft (Peter Döge)
  • Männerkultur bremst weibliche Karrieren (Hildegard Matthies)
Quelle: Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. 7/2007, 12. Februar 2007.

Familienfreundliche Betriebe - Anspruch und Wirklichkeit
von Christina Klenner. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. 34/2007, 20. August 2007

Work-Life-Balance im Topmanagement
von Ruth Stock-Homburg und Eva-Maria Bauer. In:
Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament. 34/2007, 20. August 2007


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